Transformation von Geobasisdaten

Umstellung innerhalb der BVV

Für die interne Umstellung der Produkte und Anwendungen setzt die Bayerische Vermessungsverwaltung je nach Genauigkeitsanforderungen verschiedene Transformationsverfahren ein.

  • Vermittelnde Ausgleichung nach dem ORTRA-Ansatz für Koordinaten und Produkte des Liegenschaftskatasters
  • "Bundeseinheitliche Transformation für ATKIS® (BeTA2007)“ für Produkte der Geotopographie
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Transformation Liegenschaftskataster

Die Koordinaten des Liegenschaftskatasters und die daraus abgeleiteten Produkte werden durch eine vermittelnde Ausgleichung nach dem ORTRA-Ansatz nach UTM überführt. Dieses Verfahren gewährleistet, dass nicht nur die Koordinaten der identischen Punkte gehalten werden (Grundsatz: ein Punkt – eine Koordinate), sondern auch die Nachbarschaftsgenauigkeit bestmöglich erhalten bleibt und die Geometrieverzerrungen minimiert werden.

Zu den Produkten aus dem Liegenschaftskataster zählen ALKIS (z. B. Flurstücke, Gebäude, Tatsächliche Nutzung, Bodenschätzung) sowie 3D-Gebäudemodelle (LoD1, LoD2).

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Transformation Geotopographie

Die Produkte der Geotopographie, die nicht den hohen Genauigkeitsanforderungen des Liegenschaftskatasters entsprechen müssen (Dezimeter-Bereich ausreichend), werden mit der von der AdV empfohlenen „Bundeseinheitliche Transformation für ATKIS® (BeTA2007)“ transformiert. Die Transformation basiert auf dem international verwendeten Ansatz „National Transformation Version 2 (NTv2)“. Die Gitterdatei weist eine Maschenweite von 6´ x 10´ auf und umschließt das Gebiet Deutschlands als Rechteck.

Die Produkte der Geotopographie umfassen Digitale Orthophotos (DOP), Digitale Topographische Karten (DTK100, DTK50, DTK25, DOK), ATKIS Basis-DLM sowie das Digitale Geländemodell (DGM) / Laserpunkte.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der AdV unter:

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